| Wie alle Großereignisse dieser Art wurde auch diese Tour bereits im Winter Trainingslager im Figura angedacht und in den ersten Zügen ausgearbeitet. | ||||||||
| An der engültigen Routenführung arbeiteten dann mehrere Experten mit(Didi, Jörg, Arthur,Richard) und die sah folgendermaßen aus: | ||||||||
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| Für Google Earth Inhaber gibt es den Track der ersten Etappe zum genießen. | ||||||||
| 1.Tag im Satelitenbild | ||||||||
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| Tag1 | ||||||||
| Der Wetterbericht bereits für den ersten Tag war......grausam..... und
tatsächlich –für alle sichtbar- die schwarzen Wolkem im Westen bei der Abfahrt versprachen
nichts gutes. Natürlich ließen wir uns deswegen weder die Laune noch die Mortivation verderben
und strampelten 10Mann hoch mit Begleitfahrzeug(Jörgs Campingbus) wohlgelaunt Richtung
Oberfranken los. Bereits in Marloffstein hatte uns die Regenwand eingeholt, sodaß die kpl. Regenausrüstung ausgepackt werden musste! Gleichmässig und monoton prasselte der Regen auf uns ein. Das kräftesparende Kolonnenfahren(Windschatten!) war nur mehr sehr eingeschränkt bzw. gar nicht mehr möglich- irgenwie radelte jeder vor sich hin, mit sich und seinen Gedanken allein. In einer solchen Situation ist man hauptsächlich damit beschäftigt ein inneres Gleichgewicht aus Hoffnung auf besseres Wetter und akzeptieren des aktuellen Sauwetters zu finden. Als kleine Auflockerung hatten wir einen Besuch unseres Radlerfreundes Udo eingeplant, der ja jetzt in Heiligenstadt wohnt, genau auf unserer Route. Zu unserer großen Überraschung hörte es auf zu regnen währen wir uns in seiner Garage bei heißem Tee und Plätzchen stärkten (Danke Sabine) Udo begleitete uns weiter Richtung tieferes Oberfranken und die Straße trocknete weiter und weiter ab. Ab Stammbach war die Straße so trocken, daß die Regenkleidung teilweise wieder eingpackt werden konnte. Man merke: Auch der Wetterbericht kann sich täuschen-und zwar gewaltig!!!!siehe auch später in diesem Artikel. Die Ankunft im Golf-Hotel in Tröstau war die Belohnung für die Strapazen des Tages. Gegen 17h fuhren wir mit unserem Begleitfahrzeug am Hoteleingang vor. (Jörg“ Wann wird hier wohl letztes mal ein Baujahr 90 vorgefahren sein?") Angesichts der Luxuskarossen am Parkplatz eine berechtigte Frage. Der anschließende Sauna Gang und der Whirlpool waren eine Wohltat für die geschundenen Knochen. |
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| Tag2 | ||||||||
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Der Tag begann natürlich mit einem ausgiebigen Frühstücksbüffet, welches in diesem Fall
hauptsächlich von 10 hungrigen Weizentemplern in Beschlag genommen wurde. Das Büffet war
eher für 60 Jährige Golfer mit mäßigem Hunger ausgelegt- trotzdem schaffte es die Bedienung
durch rechtzeitiges Nachfüllen der Wurst und Käseplatten unseren Hunger zu stillen.
Punkt 9h standen wir wohlgenährt abfahrbereit und los gings Richtung Bayerischer Wald. Die ersten 30km waren eher eine Orientierungfahrt- immer wieder gab es Diskussionen um die richtige Route. Schlecht ausgeschilderte Abzweigungen, unklare Karten führten dazu, daß die von der Vorhut eingeschlagene Route nach Rückrufaktionen wieder in Frage gestellt wurde, dann eine neue Variante versucht wurde, diese dann nach Rücksprache mit Einheimischen wieder verworfen wurde usw. In Wiesau erblickte Jörg in der Ferne ein „Cube“ Geschäft und da deckten wir uns gleich mit einigen notwendigen Radler Utensilien ein- Eine Bindungsplatte für Jörg, Bremsbeläge für Ferdl, eine Radler Mütze für Didi, Christian inspezierte in der Zwischenzeit sein neues Rennrad(irgenwann in Zukunft)... Gottseidank hatte dann Stefan sogar noch Geld dabei um das ganze zu bezahlen! Bei dem nächten Stop in Silberhütte dann eine geteilte Verpflegung. Während ein Dreier Gespann die Abzweigung Silberhütte ignorierte und sich ein schönes Wald Plätzchen suchte, verpflegte sich der Rest sandesgemäß mit Marmor und Zitronenkuchen sowie Prinzenrolle, Reiscracker und Müsli Plätzchen. Mit diesen Leckereien verwöhnten wir uns während der gesamten Tour Bei der Abfahrt nach Flossenbürg die erste technische Panne. In einer Rechtskurve plötzlich ein kurzer dumpfer Schlag dann das bekannte „zschhh“ und wenige Sekunden später ein kpl. platter Vorderreifen. Gottseidank konnte ich das Rad ohne wesentlichen Richtungsverlust zum Stehen bringen. Diagnose ca 5mm Riß im Mantel und der Schlauch 2 fach durchlöchert- muß also ein scharfer Gegenstand gewesen sein. Mit reduziertem Luftdruck (5mm Riss im Mantel!) gings kurze Zeit später weiter (Danke an Klaus ,Richard und Willi) In Eslarn hatte Stefan dann eine wirklich hervorragende Verpflegungssation für uns vorbereitet. Am Waldarnd gelegen, windgeschützt, mit großem Holztisch und Sitzgelegenheit – eine große Platte mit Käse und Salami Brötchen. Bravo! Dann begann es wieder leicht zu regenen und dieser Regen begleitete uns stetig zunehmend bis zu unserem heutigen Etappenziel in Grafenwiesen. Auffällig war hierbei, daß Stefan je schlechter das Wetter wurde immer besser in Fahrt kam und fast nur mehr ganz vorne im Peloton zu finden war! Der Regen scheint ein seltsamer Motivator für Ihn zu sein. Das Hotel dann noch eine Stufe besser als am vorigen Tag! Hier gab es einen Swimming Pool, diverse Saunen und das wichtigste ein reichhaltiges Abend Buffet, welches Angesichts unseres gewaltigen Hungers genau das richtige war. |
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| Tag3 | ||||||||
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Er begann wieder- ja- mit viel Regen. Während Willi bereits einen Massage Termin fixierte
und Stefan erkältungsbedingt schwächelte, wurde der Regen schwächer und wir beschlossen
unsere heutige Tour durchzuziehen. Auf dem Weg nach Lam trocknete die Straße schon ab und auch die Wolkenwand am Arber verschonte uns mit Regen. Bei der Abfahrt nach Bayerisch Eisenstein dann schon die ersten Sonnenstrahlen und kurz danach konnten wir erstmals bei der Tour die Überschuhe ausziehen und einige stiegen sogar auf kurzärmliges Trikot um! Der Paß in Eck erwartete uns mit SONNENSCHEIN und so nahmen wir genüßlich einen Capuccino unter freiem Himmel ein; es war das erste Mal bei dieser Rundfahrt. |
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| Tag4 Heimfahrt | ||||||||
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Es standen über 180km vor uns und da sollte das Wetter doch ein bißchen mitspielen. Aber es
schüttete wie aus Küblen, sodaß Jörg nach dem Frühstück sich mit ernster Miene an uns wandte:
"Es sieht nicht wirklich gut aus und ich sehe folgende Möglichkeiten: 1. Wir laden alle 9 Mann plus 9 Fahrräder in/auf den Bus und fahren zusammen heim. (LT extreme packing) 2. Wir fahren alle Mann gemeinsam durch Regen und den zu erwartenden gewaltigen Gegenwind nach Hause und wenn einer nicht mehr kann, gibt es ja noch den Bus. 3. Wir teilen uns in 2 Gruppen. Eine fährt etwa bis zur Hälfte mit dem Bus und stellt Ihn dann auf einem Parkplatz ab. Die andere Gruppe fährt das erste Stück mit dem Fahrrad eben bis zum Bus, lädt dort die Fahrräder ein und nach Hause. Sehr schnell entschieden wir uns für Variante 3. Hier kann ich nur mehr von der Gruppe 1 berichten. Die besagte halbe Stecke lag in Teublitz, eine Ortschaft unweit der A93. Zu unsererm großen Erstaunen hatte sich der Regen kpl. gelegt und es schien sogar teilweise die Sonne. Allerdings wagten wir nicht die Regenkleidung im Bus zu belassen, da wir jederzeit wieder mit Schauern rechneten-wir sollten uns täuschen! Allerdings , der Wind war gewaltig und genau und zwar haargenau von West= von vorne. Es war schon ein harter Kampf gegen den Wind, selbst das Windschattenfahren hatte seine Tücken. Wenn z.b. ich vorne fuhr beschwerte sich Männi, daß ich zu wenig Windschatten gebe, da ich um 20cm kleiner und auch von der Körperfülle nicht mithalten kann. Um überhaupt vorwärts zu kommen habe ich dann auch noch den Kopf möglichst tief genommen, das war für Männi dann doch zuviel. In Kast machten wir noch eine ausgiebige Rast bei Eisbecher und Kaffee wieder in der Sonne, der Rest der Heimfahrt war dann ein lanschaftlicher Leckerbissen, wir nahmen dann auch das Tempo etwas raus, bis wir kurz nach Traunfeld auf einen Radler stießen bzw. er auf uns- er übeholte uns!? Dann gings natürlich wieder etwas flotter zur Sache und zum Schluß legte Christian ab Offenhausen noch eine Sprint ein. Übrigens, das mit der zweiten Gruppe hat sich dann doch etwas anders gestaltet. Didi und Bernhard sahen keinen Grund bei dem schönen Wetter in Teublitz in den Bus zu steigen und radelten die gesamte Stecke nach Hause. Bei dem Gegenwind zu zweit - Respekt! |
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Resümee: Gesamt km der Tour: ca 600-kpl. zurückgelegt von einem Teilnehmer:Bernhard Gesamt Höhenmeter: ca 9000 Spaßfaktor: sehr hoch |
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| Bericht + GoogleTrack: Ferdl | ||||||||
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