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Auch dieses Jahr fanden sich wieder 11 Verwegene, welche das verlängerte Vatertags Wochenende für einen Ausflug
durch unsere Nachbarländer Tschechien und Österreich nutzten. Am Vatertag den 31.Mai Punkt 8h30 ging’s in Ziegelstein los Richtung Osten. Jörg gab schon mal die Taktik für die Rundfahrt aus „die stärkeren Fahrer die Löcher zufahren und oben am Berg WARTEN (also nicht langsam weiterrollen)“ nicht gerade neu aber man kann es nicht oft genug sagen. |
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Um es gleich vorweg zu nehmen, dies war die erste Tour in den letzten Jahren, bei der wir von Regenschauern,
Dauerregen und eisigen Temperaturen verschont geblieben waren. Die ersten 2 Tage herrschte frühlingshaftes,
dann 2 Tage sommerliches Wetter. Die im Wetterbericht erwähnten Schauer am Nachmittag verpassten wir teilweise
minutengenau, d.h. der Schauer hatte sich bereits verzogen sobald wir in seine Nähe kamen. Mit Hannes und Adam hatten wir 2 Neueinsteiger, welche aber dafür gleich das Tempo vorgaben. Teilweise konnten wir Adams Windschatten nutzbringend für alle einsetzten, meist zog er jedoch vorne einsam oder mit Hannes seine Kreise, wenn nicht gerade Didi auf die Idee kam, Ihn zu einer Bergwertung herauszufordern. |
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Die Streckenführung lief am ersten Tag teilweise durch bekanntes Terrain aus unserer Franken-Oberpfalz Rundfahrt aus
dem Jahre 2006. Der Regen(so heißt der Fluss) lud uns ob der immer wärmer werdenden Temperaturen diesmal zu einem
herrlichen Bad ein und auch sonst war es sehr gemütlich so dass wir nur langsam Richtung Cham vorankamen. Didi
stellte dann irgendwann fest “wenn wir in diesem Tempo weiterfahren kommen wir ungefähr morgen Früh um 5h im Hotel an“. Kurz vor Bogen ging dann noch Stefan verloren. Alle zogen schon die Köpfe ein und rechneten mit einem gewaltigen Donnerwetter, welches jedoch nach einem Telefonat mit dem Verlorengegangenen ausblieb, er sah die Sache recht sportlich und meinte nur “das ist irgendwie komisch gelaufen, auf einmal war keiner mehr da“. Da wir nun etwas aufs Tempo drückten- lediglich eine Reifenpanne von Django kostete noch mal 15min.-, kamen wir noch zu recht christlicher Stunde gegen 17h im Hotel in Arnschwang an. |
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| Die Route am nächsten Tag durch den tschechischen Böhmerwald führte uns durch recht einsame Landschaften auf über 1000m Höhe, manchmal über Kopfsteinpflaster dafür meist jedoch ohne jeglichen PKW Verkehr. Der Moldau Stausee war ein wirkliches Highlight, das Hotel direkt am See gelegen. Abends noch mal schnell in den See gesprungen, das eine oder andere Weizen am Strand zu uns genommen- so lässt es sich aushalten. | ||
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| Die Einfahrt nach Österreich änderten wir aus technischen Gründen ab- die neue Idee war nun möglichst direkt nach Alberndorf zu meiner Schwester Christa zu fahren und von dort eine GEMEINSAME Runde durch das schöne Mühlviertel zu unternehmen. Beim Grenzübertritt nach Österreich, waren wir erstaunt dass unser Bus mit Adam am Steuer direkt an der Grenzstation angehalten wurde. Dazu ein Beteiligter: „Na endlich ham’s Ihn erwischt den Adam is eh Zeit wordn“- Die Wahrheit war jedoch, dass Adam die Grenzer in seiner gewohnt kommunikativen Art in ein längeres Gespräch verwickelt hatte….. | ||
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Als wir in Alberndorf ankamen lagen nach kurzer Zeit die ersten im Liegestuhl, andere legten sich in die Wiese,
wieder andere sah man mit geschlossenen Augen auf einem Stuhl sitzten?? Nach Radfahren sah das nicht mehr aus und
das war’s dann auch mit der gemeinsamen Ausfahrt ins Mühlviertel. Ganze 4 Mann, Adam, Didi, Bernhard und ich,
durchkreuzten in 2 ˝ h noch einen kleinen Teil des unteren Mühlviertels. Bei unserer Rückkehr war aus den zurückgebliebenen Weizentemplern Radlern eine Badegruppe geworden, die sich im Teich des Nachbarn vergnügte und dabei meine Schwester einem wet T-shirt contest unterzog. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns nach einer sensationellen österreichischen Jause bei meinen beiden Schwestern Christa und Tanja und fuhren weiter zu unserem Quartier in Bad Hall. Die bedrohliche schwarze Wand im Südosten, also querab unserer Route, kommentierte Christa mit den Worten“ Wenn’s da hinten schwarz is kommt des net zu uns uma“. sie sollte recht behalten, auch dieses Unwetter umfuhren wir haarscharf. |
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| Der nächste Tag brachte die Königsetappe: Praktisch alle größeren Seen des Salzkammergutes, einige recht eindrucksvolle Anstiege auf bis auf 1000m und das gesamte Alpenpanorama des Salzkammergutes incl. Traunstein, Dachstein, Schafberg usw. lagen auf unserem Weg. Der Attersee zog uns mit seinem glasklaren Wasser geradezu magisch an und bei der Hitze von knapp 30°C war eine Abkühlung Balsam für unsere geschundenen Körper. | ||
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| So erreichten wir Salzburg am Sonntag Nachmittag und wieder zogen die lokalen Gewitter messerscharf an uns vorbei. Nach einer kurzen Rast mit meiner Cousine Bärbl in Freilassing holte uns Didi’s Tochter mit dem VW Bus ab, sodaß wir alle gemeinsam, mitsamt unsern Rädern, den Weg in die Heimat antreten konnten. | ||
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